Johannesbad Medizin

Adaption Dortmund

Behandlungen

Die Johannesbad Adaption Dortmund nimmt erwachsene Frauen und Männer mit allen Formen von Suchterkrankungen auf. Eine Unterscheidung von legalen oder illegalen Drogen erfolgt nicht. Auch begleitende süchtige Verhaltensweisen, psychische oder körperliche Störungen oder Erkrankungen, sofern sie nicht die Rehabilitationsfähigkeit beeinträchtigen, schließen die Aufnahme nicht aus. Rollstuhlpflichtige können nicht aufgenommen werden.

Behandlungsschwerpunkte

In der Fortsetzung Ihrer Entwöhnungsbehandlung bauen Sie mit unserer Hilfe Ihre Abstinenzfähigkeit aus und sichern Ihre bereits erarbeitenden Fortschritte ab. Ein ganz zentraler Teil Ihrer Rehabilitation in der Johannesbad Adaption Dortmund ist der Verbesserung Ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt gewidmet. Ihr Bedarf wird anhand der Vorgaben im BORA (berufsorientierte Rehabilitation Abhängigkeitskranker) ermittelt und gefördert. Zu Beginn Ihres Aufenthaltes nehmen Sie an einer, durch erfahrene Arbeitspsychologen und Arbeitspädagogen des Berufsförderwerks Dortmund durchgeführten mehrtägigen berufs- und arbeitsplatznahen Testung im CeprA (Cerebrale praktische Arbeitserprobung) teil, die Ihnen hilft, die richtige Tätigkeit oder den richtigen Beruf für Sie zu finden.

Die Ergebnisse der Testung werden mit Ihnen besprochen und dienen der gemeinsamen Festlegung Ihrer Behandlungsziele und der zur Erreichung erforderlichen Bausteine. Diese setzen sich vorwiegend zusammen aus Sucht- und Psychotherapie, Arbeitstrainings und Arbeitsplatzpraktika in externen Firmen. Sie erhalten auch Unterstützung in hauswirtschaftlichen und Ernährungsfragen. Ferner besteht für Sie die Möglichkeit, an speziellen Förderkursen des BFW teilzunehmen, wie sie sonst nur in der beruflichen Rehabilitation angeboten werden können.

Therapieansatz

Während der Adaption in unserer Einrichtung setzen wir auf einen Therapieansatz, welcher auf drei Säulen beruht. Dabei erstellen wir gemeinsam mit Ihnen einen Plan zur beruflichen Reintegration. Dies leisten wir nicht zuletzt durch eine enge Kooperation mit der Agentur für Arbeit. Wir garantieren Ihnen dabei eine realistische Einschätzung Ihrer Möglichkeiten und Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Gleichzeitig stärken wir Ihre Fähigkeiten in Bezug auf den Aufbau eines erfüllenden sozialen Lebens. Wir bieten Ihnen dabei die Möglichkeiten, neue Ideen zu verwirklichen und diese auf reale Lebenssituationen anzuwenden.

Als dritte Säule sorgen wir für die Nachsorge nach Beendigung der Behandlung an unserer Adaptionseinrichtung. Sie kommen während der Sucht-Therapie in Kontakt mit Selbsthilfegruppen, zudem geben wir Ihnen Empfehlungen für weitere Nachsorgemaßnahmen, welche individuell auf Sie abgestimmt werden.

Selbsthilfegruppen

Langjährig abstinent lebende Menschen berichten immer wieder, wie wichtig für Sie die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe war und dass sie dort ein Zuhause und auch Freunde fanden, die sie in Krisen getragen haben. Zwei der Dortmunder Selbsthilfegruppen kommen in unsere Einrichtung und halten dort eine Gruppenstunde ab. Dies ist mehr als eine Vorstellung, Sie werden gleich mit in den Kreis aufgenommen. Nach dem Abschluss Ihrer Adaption haben Sie die Möglichkeit, diese Gruppe weiter zu besuchen, worüber Sie vom ersten Tag in der Adaption einen neuen Bekannten- und Freundeskreis aufbauen können. Selbstverständlich können Sie sich auch einer anderen der Selbsthilfegruppen für Betroffene anschließen, auch bereits während Ihres Aufenthaltes.

Mehr Informationen zu den Gruppen finden Sie hier