Funktionelle Psychovegetative Störungen

Ausreichend Schlaf ist für die Gesundheit des Körpers wichtig. Ist dies nicht gegeben, so kann es zu einer Reduzierung der eigenen Leistungsfähigkeit kommen. Sie werden gereizt und sind weniger aufmerksam. Doch welche Schlafdauer ist eigentlich optimal?

Symptome

Psychovegetative Störungen äußern sich in der Folge in einer nervösen, ängstlichen Grundstimmung. Zu den typischen Zeichen von Nervosität zählt etwa das Kauen auf den Fingernägeln. Eine weitere Auswirkung von psychovegetativen Stürungen GBD sind depressive Phasen, in denen Sie sich antriebslos und müde fühlen.

Ursachen und Risikofaktoren

Psychovegetative Störungen und deren Symptome können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Seelische Probleme, bedingt durch Konflikte im beruflichen oder privaten Umfeld, können psychovegetative Störungen auslösen. Weitere Ursachen sind:

  • Überreizung der Sinne
  • die Schlafenszeiten gestalten sich sehr unregelmäßig (Schichtarbeit, etc.)
  • es werden Gerichte am Abend, die zu schwer im Magen liegen
  • Genuss von alkoholhaltigen Getränken
  • die Bedingungen im Schlafzimmer sind nicht ideal, etwa was die Lautstärke oder die Luftqualität angeht

Erkrankungen der Psyche, Nebenwirkungen von Tabletten oder chronische Schmerzen können ebenfalls zu den Störungen führen. Ein weiterer Risikofaktor ist der Missbrauch von Schlaftabletten, sodass der natürliche Schlafrhythmus nicht mehr gegeben ist.

Therapie

Für die Behandlung von Psychovegetativen Störungen ist die Ursachenforschung essenziell. Erst, wenn der Auslöser bekannt ist, kann auch die Krankheit behandelt werden. Es gibt einige Tipps, die beim Einschlafen helfen können:

  • Nehmen Sie ein warmes Bad
  • Trinken Sie warme Milch, kurz bevor Sie ins Bett gehen

Bei nervösen Zuständen helfen oft Meditation und autogenes Training. Versuchen Sie, schwierige, tiefgreifende Diskussionen vor dem Schlaf zu vermeiden. Sollte sich der Schlaf dennoch nicht einstellen wollen, so sollten Sie aufstehen. Lenken Sie sich ab, trinken Sie einen Beruhigungstee und starten Sie einen neuen Anlauf.

Bei älteren Menschen ist es wichtig, erst spät ins Bett zu gehen. Auch ein Mittagsschlaf kann kontraproduktiv sein und es schwieriger für Sie machen, Abends gut einzuschlafen.

Zur Beruhigung empfehlen sich spezielle Bäder oder Teemischungen. Diese enthalten meist eine Kombination aus Melisse, Hopfen und Baldrian. Auch Johanniskraut kann helfen, um Ihre Stimmung zu verbessern und Ihnen beim Einschlafen zu helfen. Gleiches gilt für ein Gläschen Wein oder Bier. Aber Vorsicht: nicht mehr als ein Glas, sonst gibt es wieder Schlafprobleme.

Wann Sie zum Arzt bzw. in die Klinik müssen?

Bei vorübergehenden Schlafstörungen ist der Gang in die Klinik oder in eine spezielle psychovegetative Störungen Reha meist nicht erforderlich. Allerdings sollte dieser Zustand nicht länger als drei Wochen andauern. Gerade dann ist eine Behandlung angebracht, wenn Sie tagsüber ständig nur erschöpft und müde sind.

Der Gang in die Klinik ist bei psychovegetativen Störungen unausweichlich, wenn Beschwerden der Psyche oder des Körpers hinzukommen.

Welche Behandlung, Reha und Therapie bei funktionellen psychovegetativen Störungen?

Entscheidend für die Erstellung des individuellen Therapieplans ist es, die Auslöser genauestens zu diagnostizieren. Basierend auf dem Befund wird dann die passende Behandlung für die psychovegetativen Störungen empfohlen.

Handelt es sich um Probleme psychischer Art, so bietet sich eine Psychotherapie oder die Einnahme von bestimmten Präparaten an. Diese können etwa Kava oder Johanniskraut enthalten. Bei Angst- und Unruhezuständen sowie Depressionen bietet sich ebenfalls die Einnahme von rezeptpflichtigen Medikamenten an.

Unsere Kliniken für funktionelle psychovegetative Störungen

Fachklinik Bad Füssing

Die Johannesbad Fachklinik Bad Füssing bietet, gemeinsam mit der Johannesbad Therme, den Patienten optimale Bedingungen, den Klinikaufenthalt mit dem heilenden Thermal-Wasser zu ergänzen und zu unterstützen.

Johannesbad Fachklinik Hochsauerland

Die Johannesbad Fachklinik Hochsauerland bietet Therapien für Internistisch-Psychosomatische Erkrankungen an und befindet sich in Bad Fredeburg im Hochsauerland.