Johannesbad Medizin

Fachklinik Furth im Wald

Aktuelle Corona-Regelungen

Besuch von Patientinnen und Patienten

Hygiene- und Schutzkonzept für Besucher von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden der Johannesbad Klinik Furth im Wald

Gültig ab 18.07.2020

 

Grundlage ist das „Rahmenkonzept für ein einrichtungsindividuelles Schutz- und Hygienekonzept für Besuche in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege von 26.06.2020“), aus denen in Verbindung mit unseren indikations- und einrichtungsspezifischen Besonderheiten das hier vorgestellte Konzept abgeleitet ist.

 

1. Geltungsbereich und Geltungsdauer

Der Begriff „Besucher“ wird im Rahmen dieses Konzepts sehr weit gefasst, inbegriffen sind alle von extern kommenden Personen, die das Gelände oder die Gebäude der Fachklinik betreten. Ausgenommen sind lediglich Boten oder Abholer mit einem Kurzkontakt < 10 Minuten im Eingangsbereich, für diese gelten aber trotzdem die unter 4. aufgeführten Allgemeinmaßnahmen. Die umfassenden Regelungen gelten für Personen, die privat eine Rehabilitandin oder einen Rehabilitanden besuchen, einschließlich Familien und Partnergesprächen

Dieses Konzept gilt, bis es von einem Neuen abgelöst wird. Die Besuchsregelung wird dabei einerseits nach jeweils geltender Rechtslage angepasst, andererseits entsprechend des Infektionsgeschehens hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit von Einschränkung regelmäßig überprüft.

 

2. Umgang mit Regelverstößen und Besuchsverbote

Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden die Besucher von der zuständigen Abteilungsleitung, von Diensthabenden oder sonst anwesendem Personal an die Besuchsregeln erinnert. Werden die Regeln weiterhin nicht eingehalten, kann die Besuchsperson der Einrichtung verwiesen und ein Besuchsverbot für diese Person ausgesprochen werden.

Nach den geltenden Regelungen des Infektionsschutzes sowie amtlichen Reisewarnungen sind generell Besuche von Personen untersagt, die

  • in den letzten 14 Tagen unter unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere litten oder
  • in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten und/oder an COVID-19 erkrankten Person gehabt haben oder
  • sich in den letzten 14 Tagen in Ländern/Regionen aufgehalten haben, für die Reisewarnungen ausgesprochen wurden.

Als Besucher kommt außerdem nur in Frage, wer aus einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt oder sonst abgrenzbaren Region kommt, in der die Corona-Neuinfektionsrate unter 35/7 Tage/100.0000 Einwohner liegt.

Die Gebiete mit erhöhter Neuinfektionsrate finden Sie unter  https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/ 
Tabelle 4, Spalte 6.

In Ausübung des Hausrechts kann einzelnen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zu deren Schutz von Leitenden Psychologinnen oder Psychologen, Oberärzten oder dem Chefarzt Besuch nur unter besonderen Bedingungen erlaubt oder ganz untersagt werden, wenn eine gesundheitliche, psychische oder sonstige Gefährdung für die besuchende oder besuchte Person vorliegt. In Einzelfällen kann auch Besucherinnen und Besuchern der Zutritt verweigert werden, wenn dies zur Gefahrenabwehr notwendig ist.

 

3. Organisation und bauliche Maßnahmen

Alle Besuche erfolgen nach vorheriger Anmeldung beim zuständigen Bezugstherapeuten/Bezugstherapeutin. Besucher werden unter Angabe ihres Vor- und Nachnamens sowie einer Telefonnummer bzw. Emailadresse in Bezug zu der oder den besuchten Personen an der Rezeption erfasst. Die Registrierung erfolgt außerhalb der Patientenakte. Die Daten werden im Büro für Öffentlichkeitsarbeit zentral für einen Zeitraum von 30 Tagen aufbewahrt, um eine ggf. notwendige Kontaktverfolgung zu gewährleisten. Danach werden sie gelöscht.

Die Zahl der Besucher ist begrenzt: auf 10% der Belegung pro Besuchstag. Der Zugang zur Fachklinik erfolgt ausschließlich über den Haupteingang gegenüber der Rezeption. Besucher dürfen nur den Eingangsbereich und den Besucherraum betreten. Für Besucher ist eine am Eingang ausgeschilderte Toilette vorgesehen. Im Eingangsbereich ist ein Desinfektionsmittelspender angebracht, zusätzlich Hinweise zum Gebrauch.

 

4. Allgemeine Hygiene- und Schutzgrundsätze

Die Basis von allen persönlichen Begegnungen ist die Einhaltung der sogenannten Grundregeln:

  • Es gibt ein Mindestabstandsgebot von 1,5 m, dieses ist durchgehend zu beachten. Wann immer möglich, soll der Abstand weiter vergrößert werden.
  • Besucher tragen während der Besuche grundsätzlich einen mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz. Für Notfälle liegen Schutzmasken an der Rezeption bereit.
  • Waren, Geschenke oder Gegenstände für oder von Rehabilitanden werden an der Rezeption abgegeben und von dort weiterverteilt bzw. übergeben. Die Übergabe kann auch auf dem Parkplatz vor dem Eingang erfolgen. Dabei ist die Liste der unerlaubten Gegenstände und Lebensmittel nach der Hausordnung zu beachten
  • Besucher erhalten ein Aufklärungs- und Informationsblatt mit Hinweisen zu den allgemeinen Hygiene- und Schutzgrundsätzen .

 

5. Spezielle Regelungen: Besuch können nur Rehabilitandinnen und Rehabilitanden erhalten, die einen „1er Ausgang“ haben (in der Regel ca. 4 Wochen nach Aufnahme). Als Besucher kommen in erster Linie Angehörige, enge Bezugspersonen aus dem Freundeskreis oder aus dem beruflichen Umfeld in Frage. Es sind pro Rehabilitand und Besuch nur eine erwachsene Besuchsperson und zwei Kinder zugelassen. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung durch den Chefarzt. Das Mitbringen eines Hundes ist gestattet, wenn dieser angeleint ist und keine Übertragungsmöglichkeit für Erreger besteht.

Besuche sind nur an Wochenenden und Feiertagen möglich, der Besuchsbeginn muss im Zeitraum zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr liegen (wenn die Rezeption besetzt ist). Die Besuchsdauer ist auf 2 Stunden begrenzt, davon maximal 30 Minuten im Besuchsraum.

Zusätzlich zur persönlichen Anmeldung vor Ort muss ein Corona-Fragebogen ausgefüllt werden (Reisetätigkeit in den letzten 14 Tagen, Kontaktpersonen, Erklärung über Symptomfreiheit). Besucher können den ausgefüllten Fragebogen mitbringen oder vor Ort ausfüllen. Hier können Sie den Fragebogen downloaden.

Nutzer einer Tracing-App sollen vor der Anfahrt zur Klinik den Risikostatus abfragen und bei erhöhtem Risiko auf den Besuch bis zur Klärung der Situation verzichten. Freiwillig können die Besucher das Ergebnis“ risikoarm“ vorzeigen, dies wird dann mit den Basisdaten dokumentiert bzw. gelöscht.

Beim Verlassen und beim Betreten der Klinik sowie des Besucherraums sind die Hände zu desinfizieren.

Es wird empfohlen, den Besuch im Freien an der frischen Luft zu verbringen. Dabei ist zu beachten, dass auch im Freien die Abstandsregel von 1,5 m gilt und dass kein Kontakt zu Dritten besteht. Es ist nicht erlaubt, den Innenbereich von Restaurants oder Cafés zu betreten oder an Veranstaltungen (z.B. auch Kino) teilzunehmen.

Bei schlechtem Wetter stehen ein (in naher Zukunft) zwei von der übrigen Klinik abgetrennte und direkt von außen zugängliche Räume zur Verfügung. Die Pflichteinweisung in die Raumnutzung erfolgt durch die Rezeption oder durch einen einladenden Mitarbeiter. Die Nutzung des Raumes ist auf 30 Minuten begrenzt. Es ist mindestens ein Fenster oder die Türe nach außen zu öffnen.

Der gemeinsame Aufenthalt in einem Kraftfahrzeug ist nicht erlaubt. Alle sonst im öffentlichen Leben aktuell gültigen Vorgaben müssen eingehalten werden.

Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die Besuch bekommen haben, werden in den Folgetagen engmaschig untersucht (z.B. Temperatur messen, Symptome abfragen, ggf. Testung).

Hier finden Sie die Informationen zum Download!

Andere Besucher: z.B. Bewerber, Praktikanten, Handwerker und Dienstleister

„Kurz vorbeischauen oder länger bleiben“ – Hygiene- und Schutzkonzept für alle Besucher-Gruppen in der Johannesbad Klinik Furth im Wald

 

Prof. Dr. R. Schüppel
Fassung vom 16.07.2020

 

Das Fördern und Festigen von sozialen Kontakten ist ein wichtiges Ziel der Rehabilitation im Rahmen der Besserung von Teilhabestörungen. Besonders der Kontakt zu Angehörigen, berufsbezogenen Personen oder Freunden kann während einer längerdauernden Rehabilitation die Therapie unterstützen. Dabei müssen aber alle Beteiligten sehr verantwortungsvoll mit den behördlichen Regelungen umgehen (Grundlage: „Rahmenkonzept für ein einrichtungsindividuelles Schutz- und Hygienekonzept für Besuche in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege von 26.06.2020“), aus denen in Verbindung mit unseren indikations- und einrichtungsspezifischen Besonderheiten das hier vorgestellte Konzept abgeleitet ist.

 

1. Geltungsbereich und Geltungsdauer

Der Begriff „Besucher“ wird im Rahmen dieses Konzepts sehr weit gefasst, inbegriffen sind alle von extern kommenden Personen, die das Gelände oder die Gebäude der Fachklinik betreten. Ausgenommen sind lediglich Boten oder Abholer mit einem Kurzkontakt < 10 Minuten im Eingangsbereich, für diese gelten aber trotzdem die unter 4. aufgeführten Allgemeinmaßnahmen.

Die umfassenden Regelungen gelten für:

  • Personen, die privat eine Rehabilitandin oder einen Rehabilitanden besuchen, einschließlich Familien und Partnergesprächen
  • Personen, die aus fachlichen Gründen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die Klinikleitung besuchen, wie z. B. Reha-Berater, Betreuer, Rechtspersonen, Gutachter, Stellenbewerber, Supervisoren, Konsiliarärzte, Hilfedienste oder Angehörige von Behörden
  • Handwerker und Dienstleister
  • Praktikanten und Hospitanden
  • Mitglieder von Selbsthilfegruppen

 

Dieses Konzept gilt, bis es von einem Neuen abgelöst wird. Die Besuchsregelung wird dabei einerseits nach jeweils geltender Rechtslage angepasst, andererseits entsprechend des Infektionsgeschehens hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit von Einschränkung regelmäßig überprüft.

 

2. Umgang mit Regelverstößen und Besuchsverbote

Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden die Besucher von der zuständigen Abteilungsleitung, von Diensthabenden oder sonst anwesendem Personal an die Besuchsregeln erinnert. Werden die Regeln weiterhin nicht eingehalten, kann die Besuchsperson der Einrichtung verwiesen und ein Besuchsverbot für diese Person ausgesprochen werden.

 

Nach den geltenden Regelungen des Infektionsschutzes sowie amtlichen Reisewarnungen sind generell Besuche von Personen untersagt, die

  • in den letzten 14 Tagen unter unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischen Symptomen jeder Schwere litten oder
  • in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten und/oder an COVID-19 erkrankten Person gehabt haben oder
  • sich in den letzten 14 Tagen in Ländern/Regionen aufgehalten haben, für die Reisewarnungen ausgesprochen wurden (Auswärtiges Amt 2020).

 

Als Besucher kommt außerdem nur in Frage, wer aus einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt oder sonst abgrenzbaren Region kommt, in der die Corona-Neuinfektionsrate unter 35/7 Tage/100.0000 Einwohner liegt.

Die Gebiete mit erhöhter Neuinfektionsrate finden Sie unter https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/ 
Tabelle 4, Spalte 6

 

In Ausübung des Hausrechts kann einzelnen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zu deren Schutz von Leitenden Psychologinnen oder Psychologen, Oberärzten oder dem Chefarzt Besuch nur unter besonderen Bedingungen erlaubt oder ganz untersagt werden, wenn eine gesundheitliche, psychische oder sonstige Gefährdung für die besuchende oder besuchte Person vorliegt. In Einzelfällen kann auch Besucherinnen und Besuchern der Zutritt verweigert werden, wenn dies zur Gefahrenabwehr notwendig ist.

 

3. Organisation und bauliche Maßnahmen

Alle Besuche der unter 1. genannten Personen erfolgen nach Anmeldung. Dafür ist die jeweilige Abteilungsleitung bzw. die Bezugstherapie zuständig. Ausgenommen sind dringende Besuche aus wichtigem Grund und fortlaufende Besuche (z. B. mehrtägige Reparaturarbeiten), hier wird aber die jeweilige Anwesenheit dokumentiert.

Besucher werden unter Angabe ihres Vor- und Nachnamens sowie einer Telefonnummer bzw. Emailadresse in Bezug zu der oder den besuchten Personen an der Rezeption erfasst. Bei Rehabilitanden-Besuchern erfolgt die Registrierung außerhalb der Patientenakte. Die Daten werden im Büro für Öffentlichkeitsarbeit zentral für einen Zeitraum von 30 Tagen aufbewahrt, um eine ggf. notwendige Kontaktverfolgung zu gewährleisten. Danach werden sie gelöscht.

Die Zahl der Besucher je Zeiteinheit ist begrenzt:

  • Rehabilitandenbesuche (Erwachsene) auf 10% der Belegung pro Tag
  • Praktikanden-/Hospitandenbesuche auf zwei pro Tag bzw. Woche
  • Selbsthilfegruppenbesuche auf zwei Mitglieder einer Selbsthilfegruppe an einem Wochenendtag

Der Zugang zur Fachklinik erfolgt ausschließlich über den Haupteingang gegenüber der Rezeption. Besucher dürfen nur Bereiche betreten, die für sie ausgewiesen sind bzw. in denen sie sich aus sachlichen Gründen aufhalten müssen. Für Besucher ist eine am Eingang ausgeschilderte Toilette vorgesehen. Im Eingangsbereich ist ein Desinfektionsmittelspender angebracht, zusätzlich Hinweise zum Gebrauch.

 

4. Allgemeine Hygiene- und Schutzgrundsätze

Die Basis von allen persönlichen Begegnungen ist die Einhaltung der sogenannten Grundregeln:

  • Es gibt ein Mindestabstandsgebot von 1,5 m, dieses ist durchgehend zu beachten. Wann immer möglich, soll der Abstand weiter vergrößert werden.
  • Besucher tragen während der Besuche grundsätzlich einen mitgebrachten Mund-Nasen-Schutz. Für Notfälle liegen Schutzmasken an der Rezeption bereit.
  • Waren, Geschenke oder Gegenstände für oder von Rehabilitanden werden an der Rezeption abgegeben und von dort weiterverteilt bzw. übergeben. Die Übergabe kann auch auf dem Parkplatz vor dem Eingang erfolgen. Dabei ist die Liste der unerlaubten Gegenstände und Lebensmittel nach der Hausordnung zu beachten
  • Besucher erhalten ein Aufklärungs- und Informationsblatt mit Hinweisen zu den allgemeinen Hygiene und Schutzgrundsätzen (Anlage 2).

 

5. Besonderheiten für einzelne Besuchergruppen

5.1. Rehabilitandenbesucher: Besuch können nur Rehabilitandinnen und Rehabilitanden erhalten, die einen „1er Ausgang“ haben (in der Regel ca. 4 Wochen nach Aufnahme). Als Besucher kommen in erster Linie Angehörige, enge Bezugspersonen aus dem Freundeskreis oder aus dem beruflichen Umfeld in Frage. Es sind pro Rehabilitand und Besuch nur eine erwachsene Besuchsperson und zwei Kinder zugelassen. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung durch den Chefarzt. Das Mitbringen eines Hundes ist gestattet, wenn dieser angeleint ist und keine Übertragungsmöglichkeit für Erreger besteht.

 

Besuche sind nur an Wochenenden und Feiertagen möglich, der Besuchsbeginn muss im Zeitraum zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr liegen (wenn die Rezeption besetzt ist). Die Besuchsdauer ist auf 2 Stunden begrenzt, davon maximal 30 Minuten im Besuchsraum.

 

Zusätzlich zur persönlichen Anmeldung vor Ort muss ein Corona-Fragebogen ausgefüllt werden (Reisetätigkeit in den letzten 14 Tagen, Kontaktpersonen, Erklärung über Symptomfreiheit, Anlage 3). Besucher können den ausgefüllten Fragebogen mitbringen oder vor Ort ausfüllen. Hier können Sie den Fragebogen downloaden!

Nutzer einer Tracing-App sollen vor der Anfahrt zur Klinik den Risikostatus abfragen und bei erhöhtem Risiko auf den Besuch bis zur Klärung der Situation verzichten. Freiwillig können die Besucher das Ergebnis“ risikoarm“ vorzeigen, dies wird dann mit den Basisdaten dokumentiert bzw. gelöscht.

 

Beim Verlassen und beim Betreten der Klinik sowie des Besucherraums sind die Hände zu desinfizieren.

 

Es wird empfohlen, den Besuch im Freien an der frischen Luft zu verbringen. Dabei ist zu beachten, dass auch im Freien die Abstandsregel von 1,5 m gilt und dass kein Kontakt zu Dritten besteht. Es ist nicht erlaubt, den Innenbereich von Restaurants oder Cafés zu betreten oder an Veranstaltungen (z.B. auch Kino) teilzunehmen.

Bei schlechtem Wetter stehen zwei von der übrigen Klinik abgetrennte und direkt von außen zugängliche Räume zur Verfügung. Die Pflichteinweisung in die Raumnutzung erfolgt durch die Rezeption oder durch einen einladenden Mitarbeiter. Die Nutzung des Raumes ist auf 30 Minuten begrenzt. Es ist mindestens ein Fenster oder die Türe nach außen zu öffnen.

 

Der gemeinsame Aufenthalt in einem Kraftfahrzeug ist nicht erlaubt. Alle sonst im öffentlichen Leben aktuell gültigen Vorgaben müssen eingehalten werden.

 

Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die Besuch bekommen haben, werden in den Folgetagen engmaschig untersucht (z.B. Temperatur messen, Symptome abfragen, ggf. Testung).

 

5.2. Professionelle Besuche: Für diese Besuche gelten die alle für 5.1. genannten Besuchsregeln analog. Die Besuchszeit und der Besuchsraum bzw. Bereich in der Klinik werden mit der Einrichtungsleitung oder deren Vertretung abgestimmt. Bei einer Aufenthaltsdauer von einer Woche und länger kann die Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Testergebnisses (PCR) verlangt werden.

 

Eine Checkliste für einzelne Besuchergruppen ist in der Anlage 1 aufgeführt.

 

 

 

6. Quellen

Auswärtiges Amt: Aktuelle Reisewarnungen: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege: SARS-CoV-2-Infektionsschutz: Handlungsempfehlungen (Rahmenkonzept) für ein einrichtungsindividuelles Schutz- und Hygienekonzept für Besuche in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt. 26.06.2020, Az. G26-K9000-2020/445-87

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen vom 27.03.2020, www.gesetze-im-internet.de/ifsg/index.html



Hier können Sie das Infoblatt für Besucher downloaden!

Anlage 1: Checkliste „Anforderungen an Besuchergruppen“

Kurzkontakt                          

 

Kein Ausschluss                     

 

                               

 

Zeitbegrenzung                   

 

Örtliche Begrenzung              

 

Allgemeinmaßnahmen           

Besuch < 1Woche                           

 

Kein Ausschluss                                 

 

Basisdaten

 

Zeitbegrenzung

 

ggf. örtl. Begrenzung                  

 

 Allgemeinmaßnahmen                     

 

Fragebogen                            

 

Infoblatt     

                                     

 

Tracing-App (freiwillig)                      

   Längerer Besuch

 

Kein Ausschluss

 

Basisdaten

 

 

 

ggf. örtl. Begrenzung

 

Allgemeinmaßnahmen

 

Fragebogen

 

Infoblatt

 

Corona-Test

 

Tracing-App (freiwillig)

Was Sie vor Antritt Ihrer Therapie wissen sollten

Wichtige Informationen zur Vorbereitung Ihrer Therapie

Anreise

Kraftfahrzeuge dürfen während des gesamten Aufenthaltes nicht in die Fachklinik mitgebracht und nicht selbst gefahren werden. Die Klinik stellt keine Parkplätze zur Verfügung. Über Ausnahmen entscheidet der Chefarzt. Diese Genehmigung ist vor Anreise einzuholen. In allen Fällen müssen die Autoschlüssel abgegeben werden. Die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter sind berechtigt, den aktuellen Kilometerstand zu notieren sowie das Auto auf unerlaubte Gegenstände zu untersuchen.

Behandlungsdauer

Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem jeweiligen Krankheitsbild und den Bedürfnissen des Rehabilitanden. Somit können Behandlungszeiträume variieren.
Für die Langzeittherapie ist unser Konzept auf eine 15-wöchige Entwöhnung ausgelegt, für die Auffang- und Festigungstherapie auf 8 Wochen. Die Behandlung des Krankheitsbildes Pathologisches Glücksspielverhalten dauert in der Regel 12 Wochen. In Absprache mit einer ambulanten Einrichtung ist eine Kombibehandlung möglich. In diesem Fall ist ein 8-wöchiger stationärer Aufenthalt mit einer anschließenden ambulanten Versorgung vorgesehen.

Medizinische Betreuung

Zuletzt eingenommene Medikamente werden bei Aufnahme auf unserer Station abgegeben. Wir kümmern uns um den weiteren Verlauf einer nötigen Medikation. Wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die nicht unter das Fachgebiet Psychiatrie/Abhängigkeitserkrankungen fällt, bringen Sie bitte die dazugehörigen Medikamente in ausreichender Menge mit oder nehmen Sie vor der Aufnahme Kontakt mit unserem Aufnahmesekretariat auf.

Finanzen

Bereits vor Aufnahme können Ihr Anspruch auf Übergangsgeld geklärt und wichtige Schritte zur Antragsstellung eingeleitet werden. Für die erste Zeit bei uns im Haus bitten wir um das Mitbringen eines kleinen Barbetrages. Es besteht die Möglichkeit, via EC-Karte (mit Geheimnummer) Bargeld abzuheben. Sie haben außerdem die Möglichkeit, sich Geld auf ein Konto der Klinik überweisen zu lassen.

Gepäck

Um für unser umfangreiches Therapieangebot gut ausgestattet zu sein, empfehlen wir Ihnen, neben der üblichen Straßenbekleidung und Waschutensilien folgendes mitzubringen: Trainingsanzug, Badebekleidung, Bademantel, Badetuch, Arbeitskleidung (für Ergo- und Arbeitstherapie), Regenbekleidung, Hausschuhe, Sportschuhe mit hellen Sohlen, festes Schuhwerk für Spaziergänge und Wanderungen, bei Bedarf Kleiderbügel.

Das Mitbringen und Benutzen einiger elektrischer Geräte ist möglich. Nicht gestattet sind: Fernseher, Wasserkocher, Tauchsieder, Kaffeemaschine, Bügeleisen, Kühlschränke, Heizlüfter und feuer­gefährliche Apparate.

Wichtige Therapieregeln unseres Hauses

Ausgang und Besuch (derzeit nur beschränkt gültig)

Ausgang

In der Regel ist Ausgang ab der dritten Behandlungswoche in abgestufter Form möglich. Die Rehabilitanden erhalten je nach Art und Ausmaß ihrer Erkrankung die Zustimmung ihres Therapeuten. Rehabilitanden der Festigungs- und Auffangbehandlung können unter bestimmten Voraussetzungen früher Ausgang erhalten.

Ausgangsende ist von Sonntag - Donnerstag um 22.30 Uhr, entsprechend Freitag und Samstag sowie vor Feiertagen um 23.30 Uhr.

In der Regel erfolgt mit dem Ausgang auch die Erlaubnis zum Telefonieren und zum Empfang von Besuch an den Wochenenden.

Unsere Besuchszeiten

Freitag zwischen 15.30 Uhr und 22.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage zwischen 8.45 Uhr und 22.00 Uhr

Jeden Samstag können Besucher um 11.00 Uhr an einer Informationsveranstaltung zum Thema "Abhängigkeit und Therapie" teilnehmen. Solange der Rehabiltand keinen Einzelausgang hat, ist eine Teilnahme an dieser Veranstaltung Voraussetzung für den Besuch.

Benutzung von elektrischen Geräten, Handys, Laptops und mobilen Endgeräten

Mobiltelefon und Laptop/Tablet dürfen mitgebracht, jedoch nach Absprache mit dem Bezugstherapeuten erst nach circa zwei Wochen Klinikaufenthalt genutzt werden (für Rehabilitanden mit den Krankheitsbildern Pathologisches Glücksspielverhalten und Internetabhängigkeit gilt eine gesonderte Regelung). Bei Ankunft der Rehabilitanden werden sämtliche Laptops und mobile Endgeräte in der Verwaltung deponiert. Der Bezugstherapeut kann aus wichtigem Grund vor der dauerhaften Ausgabe eine zeitweise Nutzung zulassen. Nach der dauerhaften Übergabe an den Rehabilitanden dürfen diese Geräte nur stundenweise im Sinne beruflicher und wichtiger privater Angelegenheiten sowie zur achtsamen Freizeitgestaltung genutzt werden. Diese Nutzung darf ausschließlich auf dem eigenen Zimmer oder im Freizeitraum erfolgen. Die Geräte dürfen nicht an andere Rehabilitanden verliehen werden. Bei missbräuchlicher Nutzung kann der Bezugstherapeut den weiteren Gebrauch einschränken oder auf Zeit ganz untersagen.

Das Telefonieren mit dem Mobiltelefon oder anderen mobilen Endgeräten ist ausschließlich auf den Zimmern und im Freien erlaubt. Während der Therapieangebote müssen alle mobilen Geräte ausgeschaltet sein.

Für Rehabilitanden mit pathologischem Glücksspiel oder Internetabhängigkeit ist der Besitz oder das Benutzen von Smartphones und anderen Medien mit Internetzugang in den ersten 6 Wochen der Therapie untersagt. Nach 14 Tagen besteht die Möglichkeit, sich gegen Pfand ein nicht internetfähiges Handy auszuleihen, mit dem man mit eigener Simkarte telefonieren kann. Es dürfen auch keine Laptops, Tablets, Spielkonsolen, Beamer etc. in der Klinik benutzt werden.

Mitgebracht und fortwährend genutzt werden dürfen Musikabspielgeräte und nichtmediale Geräte des täglichen Gebrauchs wie Haartrockengeräte, elektrische Mundhygienegeräte und Rasierapparate. Nicht gestattet sind: Fernseher, Wasserkocher, Tauchsieder, Kaffeemaschine, Bügeleisen, Kühlschränke, Heizlüfter und feuer­gefährliche Apparate.

Rauchen

Rauchen ist an den dafür vorgesehenen Raucherplätzen außerhalb der Gebäude gestattet. Ein Vorrat von einer Stange oder 250 Gramm Tabak darf nicht überschritten werden.

Suchtmittel

Der Konsum, die Aufbewahrung und die Weitergabe von Alkohol, die Einnahme nicht von Ärzten der Fachklinik verschriebenen Medikamenten und von Drogen aller Art sind während des gesamten Aufenthalts untersagt.

Tagesablauf und Nachtruhe

Der Tagesablauf wird durch wechselnde Wochenpläne vorgegeben. Die Rehabilitanden verpflichten sich, alle Therapieeinheiten und Veranstaltungen zu besuchen. Die absolute Nachtruhe beginnt im Interesse aller Patienten eine halbe Stunde nach Ausgangsende. Das Verlassen des Zimmers und der Besuch auf fremden Zimmern während der Nachtruhe ist nicht erlaubt.

Vertretung der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden

Die Rehabilitanden der Johannesbad Fachklinik Furth im Wald haben vielfältige Möglichkeiten, gemeinsame Anliegen zu vertreten, das Zusammenleben untereinander zu regeln und Freizeitaktivitäten zu gestalten. Folgende Strukturen helfen dabei: Gruppensprecher, Rehabilitandensprecher, Rehabilitandenkonferenz.