Johannesbad Medizin

Fachklinik Furth im Wald

Aktuelle Besuchsmöglichkeiten

Zusammenfassung

Sie wollen eine Rehabilitandin oder einen Rehalbilitanden besuchen? Die wichtigsten Punkte für Besucherinnen und Besucher auf einen Blick.

1. Anmeldung vorab: Bitte melden Sie sich vorab bei der Rehabilitandin/dem Rehabilitanden, den Sie besuchen möchten, vorab an, damit Ihr Besuch bei der Bezugstherapeutin/dem Bezugstherapeuten rechtzeitig angekündigt werden kann. Der Besuch von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden durch Freunde, Angehörige und berufsbezogene Personen ist in der Regel auf eine erwachsene Person pro Tag begrenzt. Die Teamleitung kann weitere Personen genehmigen. 

2. Anmeldung an unserer Rezeption am Besuchstag mit den vollständigen und ausgefüllten erforderlichen Unterlagen:

  • Nachweis über einen negativen Covid-19 Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden, oder einen PCR-Test, nicht älter als 48 h,
    oder eine Bescheinigung über Ihre vollständige Impfung (+14 Tage),
    oder einen Nachweis, dass Sie genesen nach der aktuellen Definition in den jeweiligen behördlichen Regelungen sind.
     
  • Ausgefüllter Covid-19-Fragebogen (Selbstauskunft).

Die in Punkt 2 aufgeführten Unterlagen und Nachweise benötigen wir ausnahmslos von allen Personen ab 6 Jahren.

3. Die wichtigsten Regeln für Ihren Besuch:

  • Besuchszeit ist am Wochenende und an Feiertagen.
  • Ihr Besuch beginnt mit Ihrer Anmeldung an der Rezeption bei Ankunft und dauert maximal bis zum Ende der jeweiligen Ausgangszeit, die in unserer Hausordnung für den jeweiligen Tag festgelegt ist. Die Rezeption ist von 10-14 Uhr für Sie besetzt.
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist für Besucher der Johannesbad Fachklinik Furth im Wald Pflicht. In den Besuchsräumen tragen beide Parteien eine FFP2-Maske. Für einen Besuch in der Klinik stehen zwei dafür vorgesehene Besucherräumen zur Verfügung. Sie können pro Besuch maximal ein halbe Stunde genutzt werden. Der Besuch findet bevorzugt im Freien statt. Bei einem Abstand von mindesten 1,5 Metern braucht hier keine Maske getragen werden. Das gemeinsame Fahren in einem PKW ist nicht gestattet.
  • Die Teamleitung kann Ausnahmen bzgl. der Zahl der Besucher machen.

Die mitzubringenden Dokumente und eine Information für Besucher können Sie am Ende dieser Seite herunterladen. 
Bitte lesen Sie die Besucher-Information und das folgende Hygiene-Konzept unseres Hauses sorgfältig durch. Vielen Dank!

Sie möchten unser Haus aus beruflichen Gründen besuchen, z.B. als Bewerber, Dienstleister, Supervisor oder Vertreter einer Selbsthilfegruppe? 

Die Besuchszeit und der Besuchsraum bzw. Bereich in der Klinik werden mit der Einrichtungsleitung oder deren Vertretung abgestimmt. Bei einer Aufenthaltsdauer von einer Woche und länger wird die Vorlage eines aktuellen negativen PCR-Corona-Tests vorausgesetzt.

Für alle Besuche benötigen Sie bei Ihrer Anmeldung an der Rezeption:

  • Nachweis über einen negativen Covid-19 Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden, oder einen PCR-Test, nicht älter als 48 h,
    oder eine Bescheinigung über Ihre vollständige Impfung (+14 Tage),
    oder einen Nachweis, dass Sie genesen nach der aktuellen Definition in den jeweiligen behördlichen Regelungen sind.
     
  • Ausgefüllter Covid-19-Fragebogen (Selbstauskunft)

Bitte lesen Sie unser Schutz- un Hygienekonzept weiter unten. Die nötigen Unterlagen können Sie am Ende der Seite herunterladen.

„Kurz vorbeischauen oder länger bleiben“ – Hygiene- und Schutzkonzept für alle Besucher-Gruppen in der Johannesbad Fachklinik Furth im Wald

Prof. Dr. R. Schüppel

Fassung vom 14.07.2021

Das Fördern und Festigen von sozialen Kontakten ist ein wichtiges Ziel der Rehabilitation im Rahmen der Besserung von Teilhabestörungen. Besonders der Kontakt zu Angehörigen, berufsbezogenen Personen oder dem Freundeskreis kann während einer längerdauernden Rehabilitation die Therapie unterstützen. Dabei müssen aber alle Beteiligte sehr verantwortungsvoll mit den behördlichen Regelungen umgehen (Grundlage: „Rahmenkonzept für ein einrichtungsindividuelles Schutz- und Hygienekonzept für Besuche in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege von 08.06.2021“), aus denen in Verbindung mit unseren indikations- und einrichtungsspezifischen Besonderheiten das hier vorgestellte Konzept abgeleitet ist.

1. Risikobewertung

Jede Begegnung in unserem Haus stellt einen sozialen Kontakt dar, der direkt oder indirekt der Teilhabe und Gesundheit der uns anvertrauten Rehabilitandinnen und Rehabilitanden dient, aber auch das Risiko eines Vireneintrags mit sich bringt. Daher ist weder eine komplette Abschottung, noch bedingungslose Öffnung der Klinik sachgerecht. Neben den Allgemeinregeln gelten daher die nachfolgend dargestellten speziellen Vorschriften, die in jedem Einzelfall noch einmal im Sinne einer Güterabwägung geprüft werden müssen. Dabei fließen wesentlich mit ein:

  • die allgemeine und spezielle pandemische Situation (z. B. landesweite Trends, Kennzahlen im Landkreis Cham und in der Abreiseregion, Impfrate)
  • ganzheitliche Bewertung des Besuchs einschließlich Voraufenthalte, An- und Abreise usw.
  • Möglichkeit der Risikominimierung durch Zeit- und Personenbegrenzung
  • Möglichkeit, den Besuch vor Ort durch andere Kontaktmöglichkeiten zu ersetzen (z. B. durch Mediennutzung, die Klinik verfügt über zwei einschlägige professionelle Systeme)
  • sorgfältige Bewertung der subjektiven und objektiven Gründe für und gegen den Besuch

2. Geltungsbereich und Geltungsdauer

Der Begriff „Besucher“ wird im Rahmen dieses Konzepts sehr weit gefasst, inbegriffen sind alle von extern kommenden Personen, die das Gelände oder die Gebäude der Fachklinik betreten. Ausgenommen sind lediglich Boten oder Abholer mit einem Kurzkontakt von weniger als 10 Minuten im Eingangsbereich, für diese gelten aber trotzdem die unter 5. aufgeführten Allgemeinmaßnahmen.

Typische Besuchergruppen sind:

  • Personen, die privat eine Rehabilitandin oder einen Rehabilitanden besuchen, einschließlich zu Familien und Partnergesprächen
  • Personen, die aus fachlichen Gründen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die Klinikleitung besuchen, wie z. B. Reha-Berater, Betreuer, Rechtspersonen, Gutachter, Stellenbewerber, Supervisoren, Konsiliarärzte, Hilfedienste oder Angehörige von Behörden
  • Handwerker und Dienstleister
  • Praktikanten und Hospitanden
  • Mitglieder von Selbsthilfegruppen

Dieses Konzept gilt, bis es von einem neuen abgelöst wird. Die Besuchsregelung wird dabei einerseits nach jeweils geltender Rechtslage angepasst, andererseits entsprechend des Infektionsgeschehens hinsichtlich der Verhältnismäßigkeit von Einschränkung regelmäßig überprüft. Dazu gibt es einen jeweils aktuellen Aushang am „schwarzen Brett“ der Cafeteria sowie als Datei im Internet, die dort getroffenen Regelungen präzisieren das vorliegende Konzept zeitnah im Detail.

3. Umgang mit Regelverstößen und Besuchsverbote

Bei Nichteinhaltung der Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen werden die Besucher von der zuständigen Abteilungsleitung, von Diensthabenden oder sonst anwesendem Personal an die Besuchsregeln erinnert. Werden die Regeln weiterhin nicht eingehalten, kann die Besuchsperson der Einrichtung verwiesen und ein Besuchsverbot für diese Person ausgesprochen werden. Insofern wird hier das Hausrecht ausgeübt.

Generelle Besuchsverbote stellen eine seltene Ausnahme dar, sie werden z. B. ausgesprochen, wenn es in der Fachklinik ein Ausbruchsgeschehen gibt und ein Besuch ein erhöhtes Risiko darstellen würde. Als Besucher kommt außerdem nur in Frage, wer aus einem Landkreis, einer kreisfreien Stadt oder sonst abgrenzbaren Region kommt, in der die jeweils gültige Kennzahl nicht überschritten wird.

Individuelle Besuchsverbote betreffen behördlich geregelte Standardsituationen.

Ein Besuch ist ausgeschlossen für Personen die:

  • in den letzten zehn Tagen unter unspezifischen Allgemeinsymptomen und respiratorischenSymptomen jeder Schwere litten,
  • auch ohne Symptome in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 („Coronavirus“) infizierten und/oder an diesem Virus erkrankten Person hatten,
  • einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen (Kontaktpersonen, Reiserückkehrer), unabhängig vom Status als geimpfte oder genesene Person.

In Ausübung des Hausrechts kann einzelnen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zu deren Schutz von Leitenden Psychologinnen oder Psychologen, Oberärzten oder dem Chefarzt Besuch nur unter besonderen Bedingungen erlaubt oder ganz untersagt werden, wenn eine gesundheitliche, psychische oder sonstige Gefährdung für die besuchende oder besuchte Person vorliegt. In Einzelfällen kann auch Besucherinnen und Besuchern der Zutritt verweigert werden, wenn dies zur Gefahrenabwehr notwendig ist.

4. Organisation und bauliche Maßnahmen

Alle Besuche der unter 2. genannten Personengruppen erfolgen nach Anmeldung. Dafür ist die jeweilige Abteilungsleitung bzw. die Bezugstherapie zuständig. Ausgenommen sind dringende Besuche aus wichtigem Grund und fortlaufende Besuche (z. B. mehrtägige Reparaturarbeiten), hier wird aber die jeweilige Anwesenheit dokumentiert.

Besucher werden unter Angabe ihres Vor- und Nachnamens sowie einer Telefonnummer bzw. Emailadresse in Bezug zu der oder den besuchten Personen an der Rezeption erfasst. Bei Rehabilitanden-Besuchern erfolgt die Registrierung außerhalb der Patientenakte. Die Daten werden zentral für einen Zeitraum von 30 Tagen aufbewahrt, um eine ggf. notwendige Kontaktverfolgung zu gewährleisten. Danach werden sie gelöscht.

Die Zahl der Besucher kann begrenzt werden. Für Rehabilitanden-Besucher gibt es außerdem eine Rahmenbesuchszeit. Der Zugang zur Fachklinik erfolgt ausschließlich über den Haupteingang, der direkt zur Rezeption führt. Besucher dürfen nur Bereiche betreten, die für sie ausgewiesen sind bzw. in denen sie sich aus sachlichen Gründen aufhalten müssen. Für Besucher ist eine am Eingang ausgeschilderte Toilette vorgesehen. Im Eingangsbereich ist ein Desinfektionsmittelspender angebracht, zusätzlich Hinweise zum Gebrauch.

5. Allgemeine Hygiene- und Schutzgrundsätze

Die Basis aller persönlichen Begegnungen ist die Einhaltung der sogenannten Grundregeln:

  • Es gibt ein Mindestabstandsgebot von 1,5 m, dieses ist durchgehend zu beachten. Wann immer möglich, soll der Abstand noch weiter vergrößert werden.
  • Besucher tragen während der Besuche grundsätzlich einen mitgebrachten FFP-2-Mund-Nasen-Schutz. Für Notfälle liegen entsprechende Schutzmasken an der Rezeption bereit.
  • Eine Händedesinfektion ist bei Betreten und Verlassen der Fachklinik stets durchzuführen.
  • In Innenräume ist regelmäßig zu lüften. Wenn von den Außentemperaturen zumutbar, ist ein Fenster oder eine Außentür dauerhaft geöffnet, ansonsten nach15 Minuten für mindestens 3 Minuten.
  • Waren, Geschenke oder Gegenstände für oder von Rehabilitanden werden an der Rezeption abgegeben und von dort weiterverteilt bzw. übergeben. Die Übergabe kann auch auf dem Parkplatz vor dem Eingang erfolgen. Dabei ist die Liste der unerlaubten Gegenstände und Lebensmittel nach der Hausordnung zu beachten.
  • Besucher erhalten ein Aufklärungs- und Informationsblatt mit Hinweisen zu den allgemeinen Hygiene- und Schutzgrundsätzen.

6. Testungen

Alle Besucher müssen das negative Ergebnis eines aktuell zugelassenen Coronatests vorlegen, bevor der Kontakt stattfindet. Ausgenommen sind Geimpfte und Genesene nach der aktuellen Definition in den jeweiligen behördlichen Regelungen. Der Nachweis hierfür ist mitzubringen und vorzulegen. Ein negatives Testergebnis entbindet die Betroffenen nicht von der Einhaltung der Regeln nach Punkt 5. In besonderen Fällen kann auch der oder die Besuchte ein negatives Testergebnis vorweisen müssen.

Das Testergebnis muss aus Gründen der Laborkapazitäten der Fachklinik mitgebracht werden. In Ausnahmefällen kann ein Schnelltest in der Fachklinik durchgeführt werden. Wird ein Besucher positiv getestet, so wird diesem das Testergebnis mitgeteilt und der Besucher wird über die damit eintretende Pflicht belehrt, sich unverzüglich in Isolation zu begeben. Das Testergebnis wird außerdem dem Gesundheitsamt Cham mitgeteilt.

7. Besonderheiten für einzelne Besuchergruppen

7.1. Rehabilitandenbesucher:

Besuch können nur Rehabilitandinnen und Rehabilitanden erhalten, die einen „1er Ausgang“ haben (in der Regel ca. 4-5 Wochen nach Aufnahme). Als Besucher kommen in erster Linie Angehörige, enge Bezugspersonen aus dem Freundeskreis oder aus dem beruflichen Umfeld in Frage. Der Besuch ist zunächst auf eine erwachsene Person begrenzt, die Teamleitung kann weitere Personen genehmigen. Für alle Personen ab 6 Jahren gelten die Punkte 4,5, und 6. Das Mitbringen eines Hundes ist gestattet, wenn dieser angeleint ist und keine Übertragungsmöglichkeit für Erreger besteht. Hunde sind in den Innenräumen sowie auf dem Klinikgelände nicht gestattet.

Ein Besuch ist nur am Wochenende und an Feiertagen möglich. Vorliegen muss:

  • Ein Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden alt ist oder ein PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden, Ausnahmen siehe Punkt 6.
  • Ein ausgefüllter Covid 19-Fragebogen, herunterzuladen aus der Homepage der Fachklinik oder im Ausnahmefall im Eingangsbereich der Klinik.

In Räumen muss beidseits eine FFP-2-Maske getragen werden. Es wird dringend empfohlen, den Besuch im Freien an der frischen Luft zu verbringen. Dabei ist zu beachten, dass auch im dort die Abstandsregel von 1,5 m gilt und dass kein Kontakt zu Dritten besteht. Es ist nicht erlaubt, den Innenbereich von Restaurants oder Cafés zu betreten oder an Veranstaltungen (z.B. auch Kino) teilzunehmen.

Bei schlechtem Wetter stehen zwei von der übrigen Klinik abgetrennte und direkt von außen zugängliche Räume zur Verfügung. Die Pflichteinweisung in die Raumnutzung erfolgt durch die Rezeption oder durch einen einladenden Mitarbeiter. Die Nutzung des Raumes ist auf 30 Minuten begrenzt. Der gemeinsame Aufenthalt in einem Kraftfahrzeug ist nicht erlaubt. Alle sonst im öffentlichen Leben aktuell gültigen Vorgaben müssen eingehalten werden.

Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die Besuch bekommen haben, werden in den Folgetagen engmaschig untersucht (z.B. Temperatur messen, Symptome abfragen, ggf. Testung).

Nutzer einer Tracing-App sollen vor der Anfahrt zur Klinik den Risikostatus abfragen und bei erhöhtem Risiko auf den Besuch bis zur Klärung der Situation verzichten. Freiwillig können die Besucher das Ergebnis“ risikoarm“ vorzeigen, dies wird dann mit den Basisdaten dokumentiert bzw. gelöscht.

 

7.2. Professionelle Besuche:

Für diese Besuche gelten die alle für 7.2. genannten Besuchsregeln analog. Die Besuchszeit und der Besuchsraum bzw. Bereich in der Klinik werden mit der Einrichtungsleitung oder deren Vertretung abgestimmt. Bei einer Aufenthaltsdauer von einer Woche und länger wird die Vorlage eines aktuellen negativen PCR-Corona-Tests vorausgesetzt.

8. Quellen

Bayerisches Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege: Handlungsempfehlungen (Rahmenkonzept) für ein einrichtungsindividuelles Schutz- und Hygienekonzept für Besuche in Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt vom 08.06.2021

Dreizehnte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 05.06.2021

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen vom 28. 05.2021

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