Arbeit und Sucht – der betriebliche Kontext als Herausforderung und Chance bei Abhängigkeit

Digitalisierung, Globalisierung, Arbeitsverdichtung, Stress und zwischenmenschliche Konflikte beeinflussen unsere Arbeitsbedingungen und das Leben der Menschen spürbar.

Arbeit und Beschäftigung sind existenzielle Lebens- und Teilhabebereiche und somit spielt der Erhalt des Arbeitsplatzes bei Berufstätigen, wie auch die berufliche Wiedereingliederung suchtkranker Menschen eine besondere Rolle.

Ein Drittel der Menschen mit psychischen Störungen weist auch Suchterkrankungen auf, ein Drittel der Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit hat auch psychische Probleme. Der Anteil erwerbsloser Menschen in der ambulanten Suchtkrankenhilfe liegt bei Alkoholabhängigen bei 31,6% und bei Menschen in der stationären Suchtkrankenhilfe bei 45,9% (Deutsche Suchthilfestatistik, Jahresbericht 2018).

Im Zuge einer stationären Rehabilitation sind folglich auch eine frühzeitige berufliche Orientierung und die Einleitung notwendiger Schritte für eine Rückkehr in ein Beschäftigungsverhältnis von Notwendigkeit. Denn eine erfolgreiche Wiedereingliederung von Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen kann den Rehabilitationserfolg langfristig sichern und die soziale Lebenssituation stabilisieren

Anlässlich des 71. Further Fortbildungstages wollen wir verschiedene und notwendige Perspektiven der Umsetzung eines integrierten Ansatzes bei der Behandlung von Menschen, deren Teilhabe durch Suchtprobleme beeinträchtigt ist, unter Berücksichtigung des Schnittstellen-Managements diskutieren

Das detaillierte Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung können Sie hier herunterladen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Veranstaltung ausschließlich für Fachpublikum und nach vorheriger Anmeldung zugänglich ist.

Die Vorträge der Fachtagung finden Sie zum Download hier.