„Reha. Macht’s besser!“ – mehr als 250 Rehabilitationseinrichtungen stellen Forderungen an Gesundheitspolitik und sensibilisieren Öffentlichkeit

Johannesbad Gruppe, Johannesbad Holding SE & Co. KG, veröffentlicht: 11.10.2019

„Die Politik sieht nicht den volkswirtschaftlichen Nutzen der Rehabilitation, die Krankenkassen schauen nur auf die Kosten. So kann das nicht weitergehen“, warnt Dr. York Dhein, Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe und Mitglied im Vorstand des Verbands der privaten Krankenanstalten Bayern (VPKA).
Die Patienten sollen unter den zugelassenen und geeigneten Vertragseinrichtungen der Rehabilitation frei wählen können, ohne dafür einen Aufpreis zahlen zu müssen.“ Häufig seien Ablehnungen nicht nachvollziehbar, oft primär finanziell motiviert. Damit muss Schluss sein.

Die zentralen Forderungen sind deshalb:

  • Verbesserung der Genehmigung: Fast jeder zweite Reha-Antrag, der keine Anschluss-Reha an einen Krankenhausaufenthalt ist, wird abgelehnt. Die Entscheidungen der Krankenkassen und der Rentenversicherungen sollen transparenter werden.
  • Höhere Vergütungssätze: Ziel ist eine leistungsgerechte Vergütung für Reha-Leistungen, die sicherstellt, dass Mitarbeiter in Reha-Einrichtungen angemessen und marktüblich bezahlt werden können.
  • Freie Wahl der Klinik bzw. des ambulanten Zentrums: Es soll erreicht werden, dass die Patienten unter den geeigneten und zugelassenen Reha-Einrichtungen frei und ohne das Tragen von Mehrkosten wählen können.