Vor dem bayerischen Reha-Gipfel fordert Vorstandsvorsitzender der Johannesbad Gruppe konkrete Förderung seiner Branche – Reha ist wichtiger Wirtschaftsfaktor

Johannesbad Gruppe, Johannesbad Holding SE & Co. KG, veröffentlicht: 27.11.2019

York Dhein fordert anlässlich des bayerischen Reha-Gipfels, der am Donnerstag (28. November) im Bayerischen Landtag stattfindet: „Reha-Einrichtungen müssen qualifizierte Fachkräfte angemessen bezahlen können und es darf ihnen kein bürokratischer Knüppel zwischen die Beine geworfen werden bei der Anwerbung geeigneter Fachkräfte.“ Wenn sich die Politik – auch auf Bundesebene – nicht massiv für die Reha einsetze, sei die Versorgung von Patienten gefährdet

Die Rehabilitationseinrichtungen fordern die Entwicklung und Etablierung eines transparenten, leistungsgerechten und kostenträgerübergreifenden Vergütungssystems in der Rehabilitation. 
Außerdem sollten ausländische Fachkräfte in allen Bundesländern innerhalb von vier Wochen anerkannt werden, um so zumindest kurzfristig Entlastung in der schwierigen Personalsituation der Reha-Kliniken zu schaffen.

„Bewegt sich in Bayern nichts, wandern Fachkräfte in andere Bundesländer ab; die sind schneller bei diesem Prozess. Aber wir brauchen deutschlandweit eine gute Lösung und keinen Konkurrenzkampf zwischen den Ländern.“

Gemeinsam mit etwa 30 Vertretern von Reha-Einrichtungen diskutiert der Johannesbad Vorstand beim Reha-Gipfel mit CSU-Abgeordneten über die Zukunft der Branche.