Mehr als 250 Reha-Einrichtungen sowie einige Verbände, darunter der BDPK, haben sich zusammengeschlossen und fordern mit der Kampagne „Reha. Macht’s besser!“ eine bessere Vergütung, einen einfachen Reha-Zugang sowie ein freies Wunsch- und Wahlrecht.

Johannesbad Gruppe, Johannesbad Holding SE & Co. KG, veröffentlicht: 06.12.2019

Nun hat der Bundesrat beschlossen, die medizinische Rehabilitation zu stärken und hebt die besonders drängenden Punkte hervor, die verbessert werden sollen: Eine bessere Vergütung, eine Beteiligung der Pflegeversicherung an den Kosten der geriatrischen Rehabilitation, die Gleichstellung von stationären und ambulanten Rehabilitationskliniken bei den Apothekenversorgungsverträgen sowie ein verbesserter Reha-Zugang.

Der Bundesrat greift die langjährige Forderung des BDPK auf, die patientenschädliche Trennung zwischen Kranken- und Pflegeversicherung aufzuheben. Die vom BDPK präferierte Möglichkeit, wie eine Übernahme der Kosten durch die Pflegeversicherung gestaltet sein könnte, sieht einen Finanzausgleich zwischen Kranken- und Pflegeversicherung vor.
Derzeit ist es so, dass die Krankenkassen die Kosten für die Rehabilitation tragen, während die Pflegeversicherung vom Erfolg durch vermiedene Pflege profitiert. Deshalb erhalten nach Expertenmeinung zu wenig Patienten eine Reha-Maßnahme.

Daher ist der Vorschlag des Bundesrats, die Trennung aufzuheben, eine gute Entscheidung.