Cannabis. Droge − Medikament − oder beides?

Die Hanfpflanze dient dem Menschen seit Tausenden von Jahren als Rohstoff, Rausch- und Heilmittel. Erstmals durch Verbote reguliert wurde ihr Konsum in vielen Ländern in den 1920er Jahren.

Heute spaltet die Legalisierung von Cannabis sowie die medizinische Nutzung der Pflanze nicht nur die Bevölkerung. Auch in Fachkreisen wird vielschichtig diskutiert.

Seit der Zulassung von Medizinalcannabis in 2017 können Ärzte die Pflanze als Arzneimittel verschreiben. Ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten eröffnen somit einer noch größeren Zahl kranker Menschen neue medizinische Behandlungschancen. Für viele Menschen undenkbar, für andere neues legales Suchtmittel mit Heilwirkung?

Ist Cannabis der Einstieg in die Szene oder das Beste gegen chronische Schmerzen? Wundertüte oder Teufelszeug? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen medizinischem Cannabis und einem Joint?

Gerade in der Suchthilfe führt die veränderte Rechtslage zu Unsicherheiten, Missverständnissen und kontroversen Diskussionen. Im Rahmen der 72. Further Fortbildungstage möchten wir das Thema aus verschiedenen Perspektiven für Sie und mit Ihnen beleuchten. Dafür haben wir Experten aus der Forschung, der Schmerz- und Suchtmedizin, der Arbeitsmedizin sowie dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung und der Bayerischen Polizei für Sie eingeladen.

Wir freuen uns auf einen kurzweiligen,erkenntnisreichen Tag mit interessanten Eindrücken und anregenden Diskussionen.

Unser Einladungsprogramm mit Informationen zu den Referenten und Ihren Themen sowie die Möglichkeit zu Anmeldung finden Sie hier zum Download.

Bitte beachten Sie: Die Further Fortbildungstage richten sich allein an Fachpublikum. Vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich. Vielen Dank!