Der Traumafachtag 2026 lädt Fachkräfte zum interdisziplinären Austausch rund um das Thema Trauma ein. Unter dem Motto „Alte Wunden – Neue Wege“ erwarten Sie fachliche Impulse, praxisnahe Workshops und Raum für Vernetzung mit Experten aus Therapie, Medizin und Sozialarbeit.

Das Thema Trauma hat in den vergangenen Jahren zunehmend an gesellschaftlicher, therapeutischer und gesundheitspolitischer Bedeutung gewonnen. Traumatische Erfahrungen wirken oft weit über das individuelle Erleben hinaus und haben nachhaltige psychische, soziale und wirtschaftliche Folgen. Um Betroffene wirksam zu unterstützen, braucht es ein stabiles, gut vernetztes und interdisziplinäres Hilfesystem.

Der Traumafachtag 2026 bietet Fachkräften eine fundierte Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse, praxisnahe Ansätze und neue Perspektiven im professionellen Umgang mit psychischen Traumafolgestörungen. Ziel der Fachtagung ist es, unterschiedliche fachliche Blickwinkel zusammenzuführen, den interdisziplinären Dialog zu stärken und tragfähige Netzwerke in der Region weiter auszubauen.

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte aus therapeutischen, medizinischen, pädagogischen und sozialarbeiterischen Berufsfeldern sowie an alle, die beruflich mit traumatisierten Menschen arbeiten.

Termin und Ort

Mittwoch, 25. März 2026
13:30 bis 18:00 Uhr

Johannesbad Fachklinik Hochsauerland
Zu den drei Buchen 2
57932 Schmallenberg (Bad Fredeburg)

Ablauf

  • 13:30 Uhr – Ankunft & Stehcafé

  • 14:00 Uhr – Auftakt und Impulsvortrag
    Dr. med. Schneider, Chefarzt der Johannesbad Fachklinik Hochsauerland

  • 15:00 bis 16:30 Uhr – Workshops (ein Workshop nach Wahl)

  • 17:00 Uhr – Networking bei Kaffee & Kuchen

 

Im Workshop-Teil haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, einen thematischen Schwerpunkt zu wählen:

  • „Transgenerationale Traumatisierung – Vererbte Wunden“
    Diplom-Psychologin Nina Fleiter,
    Klinisch-Psychologische Leitung, Johannesbad Fachklinik Hochsauerland

  • „Vom Denker und vom Häschen“ – Ein Traumamodell für die pädagogische Praxis
    Eva Daub, M.A., Abenteuer- und Erlebnispädagogin,
    Fachberaterin für Psychotraumatologie,
    Vorstandsmitglied Frauen helfen Frauen Arnsberg e. V.

  • „Beziehungsräume gestalten“ – Tiergestützte Psychotherapie bei Traumafolgestörungen
    M.Sc.-Psychologin Carina Weber,
    Klinisch-Psychologische Leitung, Johannesbad Fachklinik Hochsauerland

  • „Technologiegestützte Traumatherapie“ – Einsatz von Virtual Reality (VR)
    M.Sc.-Psychologin Sabrina Perick,
    Klinisch-Psychologische Leitung, Johannesbad Fachklinik Hochsauerland

  • „Empathische Haltung für Gewaltbetroffene“ – Über die Dynamik gewaltvoller Paarbeziehungen
    Eva Rieke-Trinn, Beraterin Frauenberatung Olpe
    sowie Sozialpädagogin B.A. Kristina Reuss, Frauenberatung Meschede

  • „Traumatherapie mit integrativem Ansatz“
    Diplom-Psychologin Wenke Bultmann,
    Leitung der Abteilung MBOR, Johannesbad Fachklinik Hochsauerland

 

Teilnahme und Anmeldung

Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenfrei.
Anmeldungen werden per E-Mail entgegengenommen unter:
beratung@frauen-hsk.de

Der Traumafachtag 2026 ist eine gemeinsame Kooperationsveranstaltung mehrerer regionaler Akteure und versteht sich als Impulsgeber für nachhaltige Zusammenarbeit im professionellen Umgang mit Trauma.