„Alte Wunden – Neue Wege“: Unter diesem Motto stand die gestrige Traumafachtagung in unserer Klinik. Gemeinsam mit regionalen Beratungsstellen haben wir unsere neuen Räumlichkeiten im Dachgeschoss eingeweiht und wertvolle Impulse für den interdisziplinären Dialog im Umgang mit psychischen Traumafolgen gesetzt.

Unter dem Leitthema „Alte Wunden – Neue Wege: Trauma im interdisziplinären Dialog“ fand am 25. März 2026 eine wegweisende Fachtagung in unserer Klinik statt. Die Veranstaltung, die in enger Kooperation mit der Frauenberatungsstelle Arnsberg, der Frauenberatungsstelle Meschede und dem Verein Frauen helfen Frauen e.V. Olpe realisiert wurde, bot Fachkräften eine Plattform für intensiven Austausch und Vernetzung.

Premiere im neuen Dachgeschoss
Ein besonderes Highlight der Tagung war der Veranstaltungsort: Zum ersten Mal öffneten wir unsere frisch renovierten Räumlichkeiten im Dachgeschoss der Klinik für ein externes Fachpublikum. Die hellen und modernen Räume boten die ideale Atmosphäre für den fachlichen Dialog und die praxisnahe Arbeit in den Workshops.Impulse und interdisziplinärer Austausch

Den Auftakt der Tagung gestaltete unsere leitende Psychologin Nina Fleiter mit einem Vortrag, der einen Bogen zwischen physischen und psychischen Verletzungen aus traumatischen Erlebnissen zog. Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihr Wissen in verschiedenen Fachworkshops zu vertiefen. Die Themenbereiche waren dabei so vielfältig wie das Feld der Psychotraumatologie selbst:
- Transgenerationale Traumatisierung: Diplom-Psychologin Nina Fleiter beleuchtete das Thema „Vererbte Wunden“.
- Moderne Technologien: M.Sc.-Psychologin Sabrina Perick stellte den Einsatz von Virtual Reality (VR) in der technologiegestützten Traumatherapie vor.
- Pädagogik und Dynamik: Weitere Workshops befassten sich mit Traumamodellen für die pädagogische Praxis sowie der Dynamik gewaltvoller Paarbeziehungen.
- Integrative Ansätze: Diplom-Psychologin Wenke Bultmann gab Einblicke in die Traumatherapie mit integrativem Ansatz.

Ein starkes Netzwerk für die Region
Das Ziel der Fachtagung war es, ein stabiles und interdisziplinäres Hilfssystem weiter zu stärken, um Betroffenen eine ganzheitliche Unterstützung bieten zu können. Der Tag klang bei Networking, Kaffee und Kuchen im neuen Dachgeschoss aus, wobei viele neue Kontakte geknüpft und bestehende Kooperationen vertieft wurden.Wir danken allen Referentinnen, den Kooperationspartnern und den zahlreichen Teilnehmenden für diesen fachlich bereichernden Tag!