Welche Hilfsangebote brauchen junge Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen?
Junge Erwachsene mit Abhängigkeitserkrankungen stehen oft an einem besonders sensiblen Punkt im Leben: Übergang in Ausbildung oder Beruf, instabile soziale Strukturen, familiäre Konflikte, psychische Begleiterkrankungen und die Frage, wie ein selbstbestimmter Weg in die Zukunft gelingen kann.Gleichzeitig zeigt sich in der Versorgung: Standardangebote passen nicht immer ausreichend zu den Bedürfnissen dieser Altersgruppe.Deshalb planen wir, unser Behandlungsangebot um eine Gruppe speziell für junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren zu erweitern, um diese Menschen künftig noch passgenauer zu behandeln.
Weil dafür auch die Zusammenarbeit mit anderen Bereichen der Suchthilfe wichtig ist, haben wir kürzlich einen Runden Tisch mit Vertreter:innen der medbo, der PSAG Cham, des Gesundheitsamts, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen bei uns im Haus organisiert.
Gemeinsam ging es um Erfahrungen aus der Praxis, Versorgungslücken, fachliche Einschätzungen und die Frage, welche therapeutischen Schwerpunkte junge Menschen in der Rehabilitation besonders unterstützen können: von Identitätsfindung und Selbstwert über soziale Integration bis hin zu beruflichen Perspektiven.
Vielen Dank an alle Beteiligten für den offenen, konstruktiven und wertvollen Austausch.
Auf dem Bild von links nach rechts: Ivonne Peither (Bezirk Oberpfalz), Kashina Fellhauer (Geschäftsführerin PSAG Cham), Dr. Alexander Hasmann (medbo), Ursula Spannfellner (Fachambulanz Cham), Oksana Stotland (Chefärztin Johannesbad Fachklinik), Dr. Paul Goblirsch (Oberarzt, Johannesbad Fachklinik), Simon Lößl (komm. Teamleiter, Johannesbad Fachklinik), Ute Klipp-Costa (Kontaktmanagement, Johannesbad Fachklinik), Dr. Matthias Dobmeier (Vorsitzender der PSAG Cham)
