Ihr Weg zur Reha

Übersicht: Wege zur Reha, Anschlussheilbehandlung, Kur

In folgender Grafik zeigen wir Ihnen, wie Sie zu welchen Rehabilitations-, Anschlussheilbehandlungen bzw. Kuraufenthalten gelangen (bei der gesetzliche Kranken- oder Rentenversicherung): Schnell-Übersicht "Der Weg zur Reha".

Wenn Sie mehr Details wissen wollen, können Sie folgender Grafik noch weitere Informationen entnehmen: Detail-Übersicht "Der Weg zur Reha".

Ihr Wunsch- und Wahlrecht

Die Johannesbad Fachklinik hat mit Kostenträgern einen Versorgungsvertrag abgeschlossen. Ergänzen Sie Ihren Antrag mit einem entsprechenden Vorschlag, denn Sie haben ein Wunsch- und Wahlrecht, sich die Klinik Ihrer Wahl (bei entsprechender Eignung) auszusuchen. Üben Sie Ihr Wunsch- und Wahlrecht aktiv aus. Nach sozialmedizinischer Begutachtung und versicherungsrechtlicher Prüfung Ihres Antrages erhalten Sie einen Bescheid des Kostenträgers.

Bei Ablehnung haben Sie die Möglichkeit, innerhalb eines Monats schriftlich zu widersprechen. Oftmals wird nach einem Widerspruch die Rehabilitation genehmigt – zögern Sie also nicht, Ihr Widerspruchsrecht auszuüben. Gleiches gilt für den Fall, dass Sie mit der vorgeschlagenen Einrichtung nicht einverstanden sind. Bitten Sie kurzfristig um eine Ummeldung in die Klinik Ihrer Wahl. Art, Dauer, Umfang, Beginn und Durchführung der Leistungen bestimmt der Kostenträger. Aber Sie haben stets ein Wahlrecht.

Unsere Behandlungsschwerpunkte

Unsere Behandlungsschwerpunkte

  • Orthopädie: Degenerative Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule und Gelenke

  • Orthopädie: Zustand nach Hüft- oder Knie-TEP, Bandscheibenerkrankungen oder -Operationen

  • Psychosomatik: Psychische/psychosomatische Erkrankungen

  • Urologische Erkrankungen

Wie häufig steht mir eine Reha zu?

  • prinzipiell alle vier Jahre
  • bei besonderen Problemen auch häufiger
  • die AHB unterliegt keinen zeitlichen Beschränkungen, hier besteht ein gesetzlicher Anspruch bei entsprechenden Erkrankungen unabhängig vom Zeitpunkt der letzten Reha-Maßnahme.

Wer bezahlt die Reha (Kostenträger)?

  • Bei allen Berufstätigen der Rentenversicherungsträger (auch Berufsgenossenschaften)
  • Bei anderen (Rentner, Arbeitslose, "Hausfrauen", Studenten) die Krankenkasse

Was muss man selbst zur Reha beitragen?

Was muss man selbst zur Reha beitragen?

Je nach Kostenträger bis zu 10,- Euro pro Kalendertag. Bei AHB max. für 28 Tage bei Anrechnung des Krankenhausaufenthaltes

Wie stelle ich einen Antrag?

  • Sie gehen zu Ihrem Hausarzt und bitten um ein Attest für einen Reha-Aufenthalt, am besten bereits dort den Klinikwunsch aufnehmen lassen.
  • Gehen Sie zu Ihrer ortsansässigen Krankenkasse, dort wird Ihnen gesagt, ob die Krankenkasse oder die Rentenversicherung die Kosten bezahlt. Meist erhalten Sie dort auch einen Antrag, wenn die Rentenversicherung bezahlen muss, oder man gibt Ihnen eine entsprechende Adresse mit.
  • Antrag ausfüllen, Klinikwunsch angeben.
  • Antrag an den Kostenträger schicken.
  • Bearbeitung des Antrages durch die Krankenkasse / den Rentenversicherungsträger.
  • Vielleicht müssen Sie dann noch zum Arzt beim Medizinischen Dienst der Krankenkassen oder zum Vertrauensarzt des Rentenversicherungsträgers.
  • Entscheidung durch Krankenkasse / Rentenversicherungsträger. Wenn der Antrag abgelehnt wurde, können Sie Widerspruch einlegen. Wenn der Antrag genehmigt wurde, aber nicht die von Ihnen gewünschte Klinik, können Sie ebenfalls Widerspruch einlegen.
  • Haben Sie eine "Kostenzusage" für die Klinik Ihrer Wahl, dann werden wir vom Kostenträger benachrichtigt und laden Sie dann zu einem bestimmten Tag zur Rehamaßnahme ein.
  • Bitten Sie ihren Hausarzt, Ihnen wichtige Befunde für die Reha mitzugeben oder uns zu schicken.

Argumentationshilfe Wunsch- und Wahlrecht

Das Wunsch- und Wahlrecht von Versicherten muss von den Rehabilitationsträgern bei berechtigten Gründen beachtet werden.

Einzelfallentscheidung

Medizinische Gründe

  • Das medizinische Konzept einer Klinik ist geeignet, um im konkreten Fall einen Behandlungserfolg zu erzielen

  • Spezifische Therapie, die in der Klinik angeboten wird

  • Die subjektive Akzeptanz (psychische Aspekte) der Heilbehandlung durch den Patienten (hilfreich: eine begleitende Stellungnahme eines Neurologen/Psychiaters)

  • Erfolg und Wirtschaftlichkeit des medizinischen Gesamtkonzepts (vorbereitende und vorgesehene nachbereitende ambulante Heilbehandlung, z.B. bereits begonnene ambulante Behandlung mit besonderen Therapierichtungen (anthroposophische Medizin. Homöopathie, Phytotherapie)

  • Multimorbidität (Erfordernis der Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen)

  • Wohnortnähe (z.B. Einbeziehung oder Beteiligung um Rehabilitationserfolg nicht zu gefährden, Besuchsbedürftigkeit, eingeschränkte Transportfähigkeit)

  • Wohnortferne Unterbringung (Abstand von Angehörigen, Klima)

  • Freiheit von besonderen Barrieren

  • Besondere Struktur- oder Prozessqualität, die im Einzelfall erforderlich ist, um den Rehabilitationserfolg zu gewährleisten

Persönliche Beweggründe

  • Persönliche Lebenssituation (Alter, Geschlecht, Familie, religiöse und weltanschauliche Bedürfnisse, besondere Bedürfnisse behinderter Mütter und Väter sowie behinderter Kinder

  • Muttersprachliche Therapieangebote

  • Örtliche Verhältnisse (z.B. Wohnortnähe zur Einbeziehung oder Beteiligung um Rehabilitationserfolg nicht zu gefährden, wohnortferne Unterbringung um Abstand von Angehörigen zu gewährleisten)

  • Bisherige Erfahrungen des Patienten mit der Wunschklinik

Die Begründung kann in das Verordnungsformular eingetragen werden. Es gibt außerdem die Möglichkeit, der “Verordnung von medizinischer Rehabilitation“ eine ausführlichere Begründung als Anlage hinzuzufügen.

 

Mehrkostenübernahme

Durchsetzung des Wunsch- und Wahlrechts

Zusatzantrag

Nutzen Sie Ihr Wunsch- und Wahlrecht für die Johannesbad Fachklinik Bad Füssing!

Dafür stellen wir Ihnen HIER den Zusatz zu IhremAntrag auf Rehabilitation oder Anschlussheilbehandlung zurVerfügung..

Bei Fragen nutzen Sie gerne das Kontaktformular: